Modellprojekt gegen die Jugendarbeitslosigkeit im Revier
Presseinformation der Aral-Stiftung. Bochum, den 02.12.1998
Bochum, den 02. Dezember 1998. Anläßlich des 100jährigen Bestehens hat die Aral AG zum 1. Juli 98 die Aral-Stiftung ins Leben gerufen. Ziel der allgemeinnützigen Einrichtung ist es, jugendlichen arbeitslosen aus dem Ruhrgebiet den Einstieg ins Berufsleben bzw. in ein Ausbildungsverhältnis zu ermöglichen. Dazu fördert sie Initiativen zur beruflichen Qualifizierung und Umschulung und sorgt gleichzeitig für die soziale Betreuung der Jugendlichen.
Im Unterschied zu vielen anderen beschränkt sich die Arbeit der Aral-Stiftung nicht auf die Verteilung finanzieller Fördermittel. Sie entwickelt und realisiert darüber hinaus neue modellhafte Projekte zur Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen. Dabei arbeitet sie eng mit örtlichen Arbeitgebern, Bildungsträgern, freien Trägern der Jugendarbeit und Behörden zusammen.
Das Stiftungsvermögen beträgt 10 Millionen DM, dessen Zinserträge zur Zeit rund 500.000 DM im Jahr können für die konkrete Arbeit verwendet werden. Der Großteil der Verwaltungskosten wird zusätzlich von Aral gespendet.
In diesem Jahr beteiligte sich die Stiftung an einem beruflichen Trainingsprogramm für junge arbeitslose Frauen. Von insgesamt 15 Teilnehmerinnen, die diese Maßnahme begonnen und beendet haben, fanden 10 entweder eine Arbeits- oder eine Ausbildungsstelle. 1999 plant die Stiftung - in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verbund freier Träger der Jugendarbeit Neumarkt e.V. - die modellhafte Gründung lokaler sozialer Betriebe in Bochum, die mit jugendlichen Arbeitslosen aufgebaut
werden. Ziel dieses Projektes ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Zwei weitere Projekte zielen auf die Qualifizierung von Jugendlichen ohne oder mit nur geringen Bildungsabschlüssen. Beide werden in
Zusammenarbeit mit lokalen Bildungsträgern und dem Arbeitsamt entwickelt und durchgeführt.
Im nächsten Jahr soll beispielhaft die Kluft zwischen Schule und Arbeitswelt überbrückt werden.
Geplant sind zwei Programme für Schulabgänger. Sie dienen der beruflichen Orientierung und Qualifizierung der Teilnehmer, um deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.
Ansprechpartner:
Deutsche BP Stiftung
Geschäftsführer Günter Thoma
Tel.: 0234/943-2200
Fax: 0234/943-2201
